Bereits zum fünften Mal in Folge wurde das Haiku Projekt nun für den Google Summer of Code (GSoC) akzeptiert. Vom 23. Mai an werden eine handvoll Studenten (die genaue Anzahl wird erst noch bekannt gegeben) bis zum 26. August an diversen Projekten für Haiku arbeiten. Die Studenten können ihre eigenen Ideen vorstellen oder sich für einen der für sie interessanten Vorschläge entscheiden.
Während ihrer gesamten Arbeit werden sie neben einem erfahrenen Haiku-Entwickler zu ihrem jeweiligen Thema auch von einem kleinen Entwickler-Pool begleitet. Die Mentoren sind dieses Jahr:
Bruno Albuquerque, Stephan Aßmus, Adrien Destugues, Jérôme Duval, Alex von Gluck, René Gollent, Phillippe Houdoin, Ryan Leavengood, Scott McCreary, Niels Reedijk, Philippe Saint-Pierre, Oliver Tappe, Ingo Weinhold, Alex Wilson, Clemens Zeidler und Siarzhuk Zharski.
Der GSoC dient in erster Linie dazu jungen Entwicklern die Arbeit an Opensource Projekten schmackhaft zu machen, bzw. die Realität vom gemeinsamen Arbeiten an einem größeren Projekt zu zeigen. Das Haiku Projekt erhofft sich neben der Umsetzung eines interessanten Features, in erster Linie die Bindung neuer Entwickler an das Projekt, die es mit neuen Ideen und Motivation bereichern.
Neben der Erfahrung und das Prestige für den Lebenlauf, winken erfolgreichen Studenten $5.000. Sie müssen sich allerdings bewusst sein, dass es sich hier um einen Vollzeitjob handelt, bei dem es nicht mit ein paar Stunden pro Woche getan ist...
Bis zum 8. April können sich Studenten für ein Projekt bewerben. Alle Details finden sich in Haikus GSoC FAQ.
Samstag, 19. März 2011
Haiku beim Google Summer of Code 2011
Humdinger,
08:06
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GSoC
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Mittwoch, 16. März 2011
Programming with Haiku, Lektion 18: Anwendungs-Skripting
Nach einer kleinen Verschnaufpause ist nun die 18. Lektion des weiterführenden C++ Kurs erschienen. Diesmal geht es um das Fernsteuern von Anwendungen mittels Scripting. So lassen sich laufende Anwendungen durch einheitliche Befehle auf ihre GUI-Komponenten hin erforschen und manipulieren. Dazu dient in erster Linie das mit Haiku kommende Konsolenprogramm hey. Mit ihm lassen sich z.B. Fenstertitel, -größe und -position auslesen und ändern, man kann sich aber auch durch die BView-Hierarchie hangeln, um etwa an ein bestimmtes BMenu zu gelangen.
Daneben hat DarkWyrm auch noch den Quellcode für einen Scripting Explorer gepackt, der die hey-Funktionalität in eine GUI-Anwendung packt. Daran erkennt man, dass Anwendungs-Scripting nicht nur etwas zur Live-Manipulation per hey im Terminal oder Bash-Skript ist, sondern auch in "regulären" C++ Anwendungen interessante Möglichkeiten bietet.
Alle Folgen von "Programming with Haiku" können in Darkwyrm's Library nachgeschlagen werden.
Humdinger,
17:55
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Programmierung
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Sonntag, 13. Februar 2011
Haiku Inc.: Zahlen für 2010 und 2011
Haiku Inc. ist die non-profit Organisation, die dafür sorgt, dass das Haiku Projekt sich ganz auf die Entwicklungsarbeit konzentrieren kann und die Server trotzdem online bleiben. Wer sehen möchte wie genau das abgelaufene Jahr finanziell gelaufen ist, kann sich jetzt den Finanzreport für 2010 ansehen, den Ryan Leavengood penibel und in neuem Layout erstellt hat.
Demnach standen Einnahmen durch Spenden, Tinnef bei CafePress und dem Google Summer of Code in Höhe von $18.188,07, Ausgaben von $18.419,02 gegenüber. Der größte Posten ist dabei, wie es sich gehört, für Entwicklerverträge aufgewendet worden ($11.679,99), es folgen Kosten für Konferenzen ($1.979,77) und Reisekosten ($1.000,51), BeGeistert CodeSprint ($1.000) und Website-Kosten ($750,25). Unterm Strich sind so zur Zeit $11.124,31 in der Kasse.
(Entwickler sind übrigens eingeladen Bewerbungen einzureichen für große und kleine Entwicklerverträge.)
Für 2011 steht auch schon eine grobe Budget-Planung. Insgesamt werden Ausgaben von $25.500 angestrebt. Drei Bereiche sollen finanziert werden:
- Infrastruktur (Website, eigene Server und eine finanzielle Reserve von $5.000) mit $6.000
- Marketing (Konferenzen und PR-Utensilien) mit $4.000
- Entwicklung (BeGeistert CodeSprint, Hardware und Doku etc., Entwicklerverträge) mit $15.500
Hohe Ziele! Also, lieber Leser, wenn es Dir möglich ist, spende doch eine Kleinigkeit entweder direkt (jetzt auch in Euro möglich) oder kauf Zeug von CafePress.
Humdinger,
18:22
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Haiku Inc.
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Dienstag, 1. Februar 2011
21. Thank You Award
Bei Haikuware stehen bis 3. Februar die Wahlen zum 21. Thank You Award an. Die Kandidaten diesmal:
- Michael Pfeiffer (laplace) - Für seinen Gutenprint Port und die dazugehörige Bugfixerei. Die dafür ausgeschriebene Bounty hat Michael ausgeschlagen bzw. an Haikuware zurück überwiesen.
- Ryan Leavengood (leavengood) - Für Verbesserungen an WebPositive, Coverity Bugfixe und Einarbeitung von Patches im Rahmen vom Google Code-In.
- Philippe Houdoin (phoudoin) - Für weitere Verbesserungen am Networking (zur Modem-Einwahl) und allerhand kleinere Baustellen und Einarbeitung von Patches.
- Karl - Haikuware & Bounties.
- Jorma Karvonen - Für Patches um noch mehr Haiku-Anwendungen auf die Lokalisierung vorzubereiten und seine Arbeit an der finnischen Übersetzung (für die er übrigens noch Mitstreiter für den Userguide sucht).
Update:
Der Gewinner ist Michael Pfeiffer. Herzlichen Glückwunsch!
Humdinger,
17:18
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Thank You Award
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Programming with Haiku, Lektion 17: Colorwell (1)
Der 17. Teil von Programming with Haiku beschäftigt sich mit der Entwicklung eigener Bedienelemente. Haiku bietet zwar was man für gewöhnliche Anwendungen so braucht, manchmal muss aber auch noch selbst Hand angelegt werden. Diese Lektion zeigt, was dabei zu beachten ist.
Könnte das Objekt beispielsweise in Listen verwendet werden, sollte es möglichst klein sein und komplexe Dinge wie die Darstellung am Bildschirm dem entsprechenden Listenobjekt überlassen. Auch sollte man wann immer möglich bereits existierende Klassen des Interface Kits verwenden und dessen Philosophie folgen. Am besten geht das als Unterklasse von BControl, zumindest sollte man aber die BInvoker Klasse für das Messaging nutzen.
Als Übung wird die Implementierung eines Farbfelds ("Colorwell") Schritt für Schritt durchgespielt. Das Ergebnis ist ein kleines Programm, das ein Farbfeld in einem Fenster zeigt, welches per Menü rot, grün oder blau eingefärbt und entweder quadratisch oder rund dargestellt werden kann.
In zukünftigen Folgen wird die Colorwell Klasse noch weiter vervollständigt, um z.B. Farben per Drag & Drop zu ändern oder zu empfangen.
Alle Teile von "Programming with Haiku" finden sich in DarkWyrm's Library.
Humdinger,
17:05
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Programmierung
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Montag, 24. Januar 2011
Anleitung: Haiku direkt vom Quellcode unter Ubuntu
In der Vergangenheit hatte ich schonmal eine kurze Anleitung geschrieben welche Schritte nötig sind, um Haiku direkt vom Quellcode aus unter Linux zu kompilieren. Leider ist der Artikel mit der haiku-gazette.de Domäne untergegangen.
Nachfolgend also nochmal das Ganze Prozedere zum Bauen von Hybrid-Images (gcc2 und gcc4) unter Ubuntu 10.10 (unter anderen Distributionen sollte es genauso funktionieren, bis auf die Installation der benötigten Tools und vielleicht ein geänderter Verzeichnispfad hier und da).
Um sich die ganze Cross-Kompiliererei, Buildtools und Bereitstellen einer xattr-unterstützenden Partition etc. zu sparen, sollten man sich mal überlegen, ob man nicht lieber direkt unter Haiku Images baut. Da sind schon alle Tools vorhanden und man kann mal locker Punkt 1-4 und 6 dieser Anleitung überspringen...
Alle Infos kann man sich auch bei den offiziellen Guides zusammensuchen. Dort befinden sich auch weitere Details für Leute, die tiefer einsteigen möchten oder spezielle Wünsche berücksichtigen wollen.
UPDATE:
Nachdem das Haiku Projekt von SVN auf GIT gewechselt ist, hab ich das Herunterladen des Sourcecodes aktualisiert.
Humdinger,
19:47
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Anleitung
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Samstag, 22. Januar 2011
Haiku bei linux.conf.au in Brisbane
Von 22. - 29. Januar 2011 findet in Brisbane/Australien die linux.conf.au statt. Ein Name, der Bände spricht über das Objekt der Begierde dieser Konferenz, oder? :)
Da es in dieser Woche aber auch um Opensource im allgemeinen geht, haben auch andere Projekte als Linux und seine Distributionen die Chance sich zu präsentieren. Für Haiku geht dafür Phil Greenway (Sikosis) an den Start.
Am Freitag, 28. Januar, wird er ab 11:30 eine Dreiviertelstunde über hundert Leuten Haiku vorstellen. Dabei wird er kurz über die Entstehung von Haiku referieren und zeigen was Haiku ausmacht und welche Features noch fehlen oder in Entwicklung sind. Außerdem plant er eine kleine Programmier-Session, in der er ein paar Grundlagen zeigen will, wie einen BButton der einen BAlert startet und ein bisschen Skripten via hey. Die Vorträge werden voraussichtlich aufgezeichnet.
Sikosis wird uns unter @sikosis mit den Hashtags #HaikuOS bzw. #lca2011 auf dem Laufenden halten.
Humdinger,
11:23
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Mittwoch, 19. Januar 2011
Haiku Inc. Spendenaufkommen 2010
Haiku Inc. informiert über seine Einnahmen im letzten Jahr. Demnach konnten respektable $13.500 eingenommen werden, was 2010 zum wohl erfolgreichsten Jahr bisher macht!
$1.600 davon kamen aus Verkäufen über CafePress (die Gebühren dafür beliefen sich auf erstaunliche $500...), der Rest waren alles Spenden.
Aus dem Google Summer of Code kamen nochmal $4.500 dazu (abzüglich $1.100 Aufwandsentschädigungen für den Besuch beim Mentor Summit), die auf dem großen Sparschwein-O-Meter allerdings nicht berücksichtigt sind, da dieses Geld nicht unter "Spende" läuft. Insgesamt kommt man also für 2010 sogar auf fast $17.000!
Neben diesen Infos zu den Einnahmen, entstand auch eine Seite mit einer Zusammenfassung für welche Projekte Geld aufgewendet wurde. Als da wären:
- WebKit, WebPositive - Stephan Aßmus - $4,000
- POSIX Verbesserungen, Release Manager R1 Alpha 2 - Ingo Weinhold - $2,000
- Locale Kit Verbesserungen - Adrien Destugues - $2,000
- Netzwerk Verbesserungen - Axel Dörfler - $1,680
- Media Kit, MediaPlayer, app_server Verbesserungen - Stephan Aßmus - $2,000
Humdinger,
15:15
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Haiku Inc.
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